Ergotherapie-Praxis Susann Schwab

Inh. Susann Schwab

WIR HABEN STETS EIN OFFENES OHR FÜR ALL IHRE FRAGEN UND NEHMEN UNS GERNE DIE ZEIT, DIE DAFÜR NOTWENDIG IST.

Was ist Ergotherapie?

Der Deut­sche Ver­band der Er­go­the­ra­peu­ten (DVE) de­fi­niert die Er­go­the­ra­pie fol­gen­der­ma­ßen: 


Er­go­the­ra­pie un­ter­stützt und be­glei­tet Men­schen je­den Al­ters, die in ih­rer Hand­lungs­fä­hig­keit ein­ge­schränkt oder von Ein­schrän­kung be­droht sind. Ziel ist, sie bei der Durch­füh­rung für sie be­deu­tungs­vol­ler Be­tä­ti­gun­gen in den Be­rei­chen Selbst­ver­sor­gung, Pro­duk­ti­vi­tät und Frei­zeit in ih­rer per­sön­li­chen Um­welt zu stär­ken. Hier­bei die­nen spe­zi­fi­sche Ak­ti­vi­tä­ten, Um­welt­an­pas­sung und Be­ra­tung da­zu, dem Men­schen Hand­lungs­fä­hig­keit im All­tag, ge­sell­schaft­li­che Teil­ha­be und ei­ne Ver­bes­se­rung sei­ner Le­bens­qua­li­tät zu er­mög­li­chen.

Die Er­go­the­ra­pie zielt dar­auf ab, Ein­schrän­kun­gen in der Hand­lungs­fä­hig­keit zu ver­mei­den oder zu the­ra­pie­ren. Sol­che Ein­schrän­kun­gen kön­nen durch ei­ne Krank­heit oder Be­hin­de­rung be­dingt sein. Aber auch nach ei­nem Un­fall sind Pa­ti­en­ten häu­fig plötz­lich mit ei­nem Ver­lust von Be­we­gungs­fä­hig­keit und Selbst­stän­dig­keit kon­fron­tiert. 


Die Wie­der­er­lan­gung ver­lo­ren ge­gan­ge­ner Fä­hig­kei­ten kann im All­tags­le­ben, aber auch für das Be­rufs­le­ben re­le­vant sein. Eben­so kann die Er­go­the­ra­pie un­ter­stüt­zen, wenn be­stimm­te Fer­tig­kei­ten noch nicht er­lernt wur­den, bei­spiels­wei­se bei Kin­dern mit ei­ner Ent­wick­lungs­ver­zö­ge­rung. In der Er­go­the­ra­pie wird mit Pa­ti­en­ten je­den Al­ters ge­ar­bei­tet. 


Im Be­reich der Päd­ia­trie wer­den Kin­der mit Ent­wick­lungs­ver­zö­ge­run­gen, Be­hin­de­run­gen oder psy­chi­schen Er­kran­kun­gen be­han­delt, wäh­rend die Pa­ti­en­ten der Ger­ia­trie al­ters­be­ding­te Krank­hei­ten wie bei­spiels­wei­se Mor­bus Alz­hei­mer mit­brin­gen. Wei­te­re me­di­zi­ni­sche Be­rei­che, mit de­nen die Er­go­the­ra­pie zu tun hat, sind die Neu­ro­lo­gie, die Or­tho­pä­die und die Psych­ia­trie. In die­sen Ge­bie­ten wer­den so­wohl Kin­der und Ju­gend­li­che als auch Er­wach­se­ne und Se­nio­ren be­han­delt.

Ergotherapie Müller-Schlenker
Ergotherapie Müller-Schlenker

So viel­fäl­tig wie die Be­rei­che der Er­go­the­ra­pie sind auch ih­re Me­tho­den und Zie­le. So wer­den bei­spiels­wei­se Be­we­gungs­ab­läu­fe und Ko­or­di­na­ti­ons­fä­hig­keit trai­niert, aber auch Übun­gen, die auf die Auf­merk­sam­keit und die Wahr­neh­mung ab­zie­len, sind Be­stand­teil der The­ra­pie. Zie­le sind die Wie­der­her­stel­lung oder Er­lan­gung von Selbst­stän­dig­keit so­wie die Re­duk­ti­on von Schmer­zen.


Die Er­go­the­ra­pie um­fasst so­wohl die Akut­be­hand­lung als auch die Re­ha­bi­li­ta­ti­on und möch­te da­mit die Fol­gen ei­ner Be­hin­de­rung oder Er­kran­kung be­sei­ti­gen be­zie­hungs­wei­se mil­dern. Aber auch die Se­kun­där- und Ter­tiärprä­ven­ti­on sind we­sent­li­che Hand­lungs­be­rei­che der Er­go­the­ra­pie. Hier ist es das Ziel, ei­ne Ver­schlim­me­rung von be­reits ein­ge­tre­te­nen Ein­schrän­kun­gen und mög­li­che Fol­ge­schä­den zu ver­hin­dern. So­mit wird die Le­bens­qua­li­tät von Pa­ti­en­ten er­hal­ten oder im Ide­al­fall so­gar ge­stei­gert.


Ne­ben der Be­hand­lung ge­hört auch die Be­ra­tung von Pa­ti­en­ten und An­ge­hö­ri­gen zum Auf­ga­ben­feld der Er­go­the­ra­pie. Die­se zielt dar­auf ab, um­fas­sen­de In­for­ma­tio­nen zu den In­di­ka­tio­nen und The­ra­pie­for­men be­reit­zu­stel­len.

Ge­sund­heits­för­de­rung und Pri­mär­prä­ven­ti­on sind eben­so Be­rei­che, die die Be­ra­tung um­fasst und die auch für Un­ter­neh­men und In­sti­tu­tio­nen von In­ter­es­se sein kön­nen. Le­bens- und Ar­beits­räu­me soll­ten so ge­stal­tet wer­den, dass es für die Ge­sund­heit op­ti­mal ist.